Ausgetwittert: Schweigen nach der Wahl
Die Redaktion von heute.de stellt sich die Frage, "Wie Politiker nach dem 27. September mit dem Web 2.0 umgehen". Dem ersten Eindruck nach ist plötzlich alles verwaist - nichts passiert mehr, zumindest auf twitter. Wie man das einzuschätzen hat erklärt Klas Roggenkamp zum Abschluss des Beitrags.
"Netzwerke nicht aufgeben"
Twitter ist natürlich nicht der einzige Rückkanal, den Abgeordnete zu ihren Wählern haben. "Ihr Offline-Profil schärfen sie in Wahlkreis-Büros und während sitzungsfreier Wochen, zwischen Schützenfest und Infoabend", meint Klas Roggenkamp von der Berliner Agentur compuccino. Roggenkamp hat mit seinem Webportal wahl.de die Online-Aktivitäten von Parteien und Politikern verfolgt. Sein Fazit: Wo es Politikern während des Wahlkampfs gelungen sei, Netzwerke von Interessierten und Unterstützern aufzubauen, sei es "grob fahrlässig, diese nicht weiter zu pflegen".